Volkstrauertag 2025 in Wollaberg
Gedenkfeier in der Pfarrkirche St. Ägidius und am Ehrenmal
In der Pfarrkirche St. Ägidius wurde der Volkstrauertag mit einem feierlichen Gottesdienst eröffnet, den Pfarradministrator Magnus Pöschl leitete. In seiner Predigt erinnerte er daran, wie sehr die Welt von Konflikten, Ängsten und Sorgen geprägt ist. Zugleich machte er deutlich, dass echter Frieden nur dort wachsen könne, wo Menschen bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und aus ihrem Glauben Kraft zu schöpfen, um Zwietracht und Gleichgültigkeit entgegenzuwirken.
Im Anschluss versammelte sich die Gemeinde auf dem Kirchenplatz vor dem Ehrenmal.
Bürgermeister Roland Freund gedachte in seiner Ansprache der unermesslichen Leidenswege, die jeder Krieg hinterlässt, und bezeichnete den Volkstrauertag als einen Tag des Erinnerns wie auch des Mahnens.
Für die Bundeswehr sprach Hauptmann Trost von der 3. Kompanie des Aufklärungsbataillons 8. Er betonte, wie wichtig es sei, die Ereignisse der Vergangenheit nicht zu verdrängen, sondern aus ihnen Orientierung und Verpflichtung für eine friedvolle Zukunft zu gewinnen.
Die anschließende Kranzniederlegung erfolgte in traditioneller Reihenfolge:
– Für die Gemeinde Jandelsbrunn legte Bürgermeister Roland Freund den Kranz nieder.
– Für die Feuerwehren Jandelsbrunn, Heindlschlag und Wollaberg traten Roland Parockinger und Ludwig Schätzl vor.
– Den Abschluss bildete Johann Zoidl, der für den SKV Wollaberg–Jandelsbrunn den Kranz niederlegte.
Musikalisch umrahmt wurde die Zeremonie von den Jandelsbrunner Musikanten unter der Leitung von Max Kandlbinder, die mit feierlichen Stücken und Hymnen einen würdigen Rahmen schufen.
Zum Abschluss zogen die Teilnehmer gemeinsam zum Gasthaus Fesl, wo die Gedenkstunde in kameradschaftlicher Atmosphäre ausklang.
